Wasser wird zur strategischen Ressource. Wir müssen jetzt handeln.

Wasser wird zur strategischen Ressource. Wir müssen jetzt handeln.

Der Regierungsrat des Kantons Solothurn hat aufgrund der anhaltenden Trockenheit und der sehr tiefen Pegelstände weitere Einschränkungen beschlossen: Ab sofort sind auch landwirtschaftliche Wasserentnahmen aus der Dünnern sowie aus dem Mümliswilerbach, dem Mittelgäubach und dem Chrebskanal bis auf Weiteres verboten. Bereits seit dem 8. Juli gelten im Kanton Verbote für nicht landwirtschaftliche Wasserentnahmen aus Oberflächengewässern – mit Ausnahme der Aare.

Diese Massnahmen sind einschneidend, gerade für die Landwirtschaft. Sie sind aber notwendig: Die Pegel vieler Gewässer sind aussergewöhnlich tief, gleichzeitig steigen wegen Trockenheit und Hitze die Wassertemperaturen. Das verschlechtert die Lebensbedingungen für Fische und andere Wassertiere massiv. An der Dünnern liegt der Wasserstand inzwischen sogar deutlich unter der gesetzlich vorgeschriebenen Mindestrestwassermenge.

 

Für die GLP ist deshalb klar: Wir dürfen nicht erst reagieren, wenn Wasser knapp wird.

 

GLP Kantonsrat Thomas Lüthi fordert mit seinem Vorstoss mehr Entsiegelung und ein nachhaltiges Regenwassermanagement. So kann Regenwasser besser versickern und zurückgehalten werden, Böden trocknen weniger schnell aus und Gewässer führen länger Wasser.

 

Mit ihrer Interpellation hat GLP Kantonsrätin Nicole Hirt den langfristigen Schutz unseres Grundwassers und damit unserer wichtigsten Trinkwasserressource ins Zentrum gerückt.

 

Und auch auf nationaler Ebene braucht es diesen vorausschauenden Ansatz: Die GLP fordert eine umfassende Wasserstrategie, welche Trinkwasserversorgung, Landwirtschaft, Gewässerschutz und Klimaanpassung zusammendenkt.